Komfortzone - Warum wir bleiben und wie wir weitergehen

Shownotes

Der Komfortzonen-Check:

  1. Was vermeide ich aktuell, obwohl ich weiß, dass es mir guttun würde?
  2. Welche Ausrede benutze ich am häufigsten?
  3. Was wäre der kleinstmögliche erste Schritt?

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00:00:11: Ich gehe seit Jahren die selben Wege, zur Arbeit zum Einkaufen durchs Leben.

00:00:16: Ich kenne jede Ampel, jede Abkürzung, jeden Moment an dem ich kurz auf das Handy schaue.

00:00:22: Eines morgens ist die Straße gesperrt, die ich normalerweise zum Einkauf nehmen und ich merke sofort wie mich das nervt – nicht weil es gefährlich ist sondern weil es anders ist!

00:00:34: Ich nehme einen Umweg zögerlich ein bisschen widerwillig und dann sehe ich Dinge, die ich noch nie gesehen habe.

00:00:41: Ein Café an dem ich immer vorbeigefahren wäre, einen kleinen Park Menschen, die hier offensichtlich schon lange unterwegs sind.

00:00:50: Am Abend denke ich darüber nach.

00:00:52: Der Umweg hat mich nichts gekostet außer ein paar Minuten um meine Gewohnheit.

00:00:56: Und genau da wird mir klar Meine Komfortzone ist kein Gefängnis.

00:01:01: Sie ist einfach nur ein sehr gut ausgetretener Weg Bequem Verlässlich Aber eben auch begrenzt.

00:01:08: Manchmal braucht es keine große Veränderung, manchmal reicht eine gesperrte Straße.

00:01:16: Das bin volle Ehe!

00:01:18: Also wirklich zerstennend mal aufregen weil der Straßen gesperrt ist oder so und dann drauf kommen... eigentlich war das total nett um alles anders ein klein Umweg oder so.

00:01:29: Heute geht es um die Komfortzone.

00:01:33: Und wer sind wir?

00:01:35: Du bist der Johannes

00:01:36: und tut die Marianne.

00:01:38: Beide sind wir neuere Mundalltrainer, Trainer für Persönlichkeitsentwicklung und und

00:01:44: und.".

00:01:47: Du musst die Komfortzone verlassen!

00:01:49: Also der, da geht man schon so auf den Nerven.

00:01:53: Man hat ja gefühlt überall also im Job, im Sport in die sozialen Medien.

00:01:58: Ich weiß so, als wäre die Komfrontzone der natürliche Feind vom persönlichen Wachstum.

00:02:03: aber stimmt das wirklich Johannes?

00:02:06: Oder wird die Zone recht schlecht geredet?

00:02:08: Die Komfortzone ist auf einer Zustand, wo wir uns sicher, routiniert fühlen und wo wir auch erholen können.

00:02:18: Der Nachteil ist einfach dass wir uns in der Komfortzone nicht weiterentwickeln und nichts dazu lernen.

00:02:23: aber im Grunde ist es eine ganz so wichtige Zone.

00:02:28: Ich habe recherchiert Johannes.

00:02:29: Na

00:02:29: wirklich!

00:02:31: Wieder einmal...

00:02:33: ich liebe es wenn du das tust.

00:02:35: Ich habe herausgefunden, dass die Begriff eigentlich älter ist als wir denken.

00:02:40: Schon in der Ahnung haben zwei Psychologen Robert Yorksen und John Dodson sich damit beschäftigt und haben ein Gesetz formuliert, das sogenannte Yorks-Dodson Kurve.

00:02:53: Kurz gesagt es geht um Leistung und Aktivierung.

00:02:56: also Leistung steigt mit der Aktivierungen aber nur bis zu einem gewissen Punkt.

00:03:03: Zu viel Aktivieren Da kommt es irgendwann einmal zum Leistungsabfall.

00:03:08: Dort gehen wir dann auch schon ins Burnout.

00:03:12: Bei zu wenig Aktivierung sind wir gleich mal unterfordert, da sind wir dann gefährdet, dass wir ins Bore-Out gehen und bei mittlerer Aktivierungen zwar halt einfach die optimale, der optimale Falle und da war optimal Leistung halt auch zu erwarten.

00:03:31: Okay interessant ja!

00:03:34: Das Komfortzonen-Modell besteht aus der Komfortzone, der Lernzone und der Panikzone.

00:03:43: Oder?

00:03:45: Ja das stimmt!

00:03:46: Ich wollte zuvor noch was sagen.

00:03:48: und weil das Komfort-Ton am Modell ist nicht direkt wissenschaftlich entstanden.

00:03:53: Richtig wissenschaftlicher Begriff aber er basiert halt auf derselben Idee wie die Jörgstotzenkurve.

00:04:00: Und so wie du schon gesagt hast, Komfortzone, Lernzone, Panikzone, Banikzone.

00:04:06: Da wollen wir nicht hin.

00:04:07: Jetzt haben wir gleich einmal frustriert!

00:04:09: Die Komfortzone ist immer nicht schlecht.

00:04:12: Wie du gesagt hast es ist ein Zustand für Sicherheit, Routine und wir haben alles quasi unter Kontrolle.

00:04:20: Da reichen unsere Kompetenzen vollkommen aus.

00:04:23: Kompetenz und Ressourcen.

00:04:26: Unser Gehirn liebt ja sowas, weil aus neurobiologischer Sicht sportes Murz an Energie.

00:04:33: Und da bleibt das Nervensystem total entspannt.

00:04:37: Das Problem ist einfach nur wenn man nie aussergehend aus dieser Komfortzone dann führt der Reiz das Lernen und die Entwicklung.

00:04:46: Diese Komfortzonen kann sich auf lange Sicht in einer Frustationszone verwandeln.

00:04:55: Wenn wir mit dem Komfortzone Modell arbeiten, dann schauen wir uns individuell auch welche Herausforderungen im Sinne einer Lernerfahrung machbar sind.

00:05:05: Und dann tasten wir uns Schritt für Schritt an das formulierte Wunschziel heran.

00:05:11: Dabei sind Ressourcen und die Motivation total wichtig!

00:05:17: Aber Johannes, muss man die Komfortzone verlassen?

00:05:21: Na, man muss nicht verlassen... Die Idee, ständig über Grenzen zu gehen ist sogar kontraproduktiv.

00:05:29: Dauerstress aktiviert das Quartessol und dies macht es sogar schlechter, dass man was lernt weil da kann man nichts lernen.

00:05:37: aber hier sind wir noch nicht mehr in der Leeranzone sondern in der Panikzone.

00:05:43: Die Komfortöne ist also auch als Regenerationsraum zum Segen oder?

00:05:49: Genau

00:05:50: Und ohne sie ist kein Gleichgewicht, weil ein Safe Space ist total wichtig.

00:05:56: Da wo man sich zurückziehen kann oder?

00:05:58: Ja,

00:05:59: zurückziehen und Sie erholen können und Sie einfach auch sicher fühlen.

00:06:03: Das

00:06:04: Problem ist einfach nur wenn man keine Veränderungen in sein Leben hat und einfach unzufrieden ist Dann muss man die Komfortzone verlassen und mit Neugier einfach in die Lernzone einzugehen.

00:06:18: So wie wir das Kind ja ständig gemacht haben, irgendwann haben wir dann aufgehört, neues zu lernen und diese Komfortzone zu verlassen.

00:06:26: Also noch mal zusammengefasst und wir mit dem Komfort-Zonomadell arbeiten, da machen wir erstmal Mini Schritte statt Riesensprünge.

00:06:35: Die Lernzonen beginnt oft total ... klore und darf sie dann ausweiten.

00:06:40: Wenn negative Gefühle kommen, dann dürfen wir diese Gefühlen benennen weil Studien haben Zorg, wenn man Gefühler benennt, reduziert sich deren Intensität sag ich uns spannend Und wird an die Komfortzone bewusst nutzen.

00:06:59: also planen auch Erholungen ein und genauso wie wir dann wieder aktive Herausforderungen suchen.

00:07:08: Genau, und in dieser Komfortzone reflektieren wir einfach auch und bewerten aber nicht sondern mir schauen was habe ich schon dazugelernt und nicht wo an was bin ich gescheitert?

00:07:21: Sondern was hab ich dazugelehnt?

00:07:24: Ja jetzt haben wir natürlich eine kleine Übung für euch mitgebracht Und zwar, wenn es Lust habt, könnt ihr jetzt mit uns den Komfort-Zonen-Check machen.

00:07:35: Geht's einfach darum, dass man ganz spontan drei Fragen beantwortet.

00:07:40: Ganz spontan ist das, was erstes kommt, einfach aufschreiben.

00:07:46: Erstens – Was vermeide ich aktuell?

00:07:49: Obwohl ich weiß, dass es mir gut tun würde.

00:07:54: Zweitens – Welche Ausrede benutze ich am häufigsten?

00:07:58: Drittens, was wäre der kleinste mögliche erste Schritt?

00:08:06: Super Übung!

00:08:08: Und ein kleiner Tipp noch.

00:08:09: Falls Sie am Weg zwischen Hirn und Stift eine zweite Gedanke aufdreht schreibst du trotzdem den ersten hin.

00:08:21: Das sage ich ist ein guter Tipp.

00:08:22: Ich gefällt mir sehr, sehr gut.

00:08:25: Johannes wir haben wieder mal cooles Thema

00:08:29: gehabt.

00:08:30: Vielen, vielen Dank.

00:08:32: Danke dir!

00:08:33: Dass wir wieder so cool banana gesessen sind und so schön banana gesesen sein.

00:08:38: Ich freue mich auf die nächste Folge.

00:08:40: Ich mich auch.

00:08:41: Bin schon gespannt was es gibt?

00:08:43: Ich weiß sogar noch nicht.

00:08:44: Schauen wir mal auf einmal.

00:08:47: Und euch da draußen auch vielen Dank fürs Zuhören.

00:08:50: Wir hören uns das nächste Mal.

00:08:52: Tschüss Papa.

00:08:53: Bis

00:08:54: bald.

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